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Roberto Rotondo - Dipl.-Psychologe & Krankenpfleger

Veröffentlichungen

Ergänzung zum Beitrag: Wenn Pflegekräfte Patienten töten...


Die Spitze eines Eisbergs - Patiententötungen und Dunkelfeldforschung

Information aus: Patiententötungen. Dem Sterben nachgeholfen. Herbert Maisch. Kindler1997, S. 188 ff.

Tabellarische Darstellung der Ergebnisse einer australische Studie von 1992/92 (943 befragte Schwestern) und einer australische Studie aus dem Jahr 1994 (275 befragte Schwestern) zu ihrer Beihilfe bzw. Beteiligung an verbotenen Sterbehilfehandlungen.

Australische Studien - Gemeinsame Ergebnisse


Involvierte Pflegekräfte

Konfrontation mit dem Patientenverlangen nach aktiver Ster­behilfe

25 - 33 %

Konfrontation mit dem Wunsch nach Beihilfe zur Selbsttö­tung

Nicht bekannt

1. Studie 1992/93 - 943 befragte Schwestern


Involvierte Pflegekräfte

Anzahl der getöte­ten Patienten

Betreute Patienten:

terminal Kranke, Krebspatienten, Schmerzpatienten, Schäde­lhirntraumen mit komatösen Zuständen, Alzheimer- und Parkinsonpatienten, chron. Atemwegserkrankte mit Atemde­pression



Beteiligung an aktiver Sterbehilfe zusammen mit Ärzten


20% ~ 189 Schwestern


Beteiligung an Aktiver Sterbehilfe in zwei oder mehr als zwei Fällen

148 Schwestern

mindestens 296 Patienten

Aktive Sterbehilfe allein, ohne Wissen der Ärzte

2% ~ 16 Schwestern oder


Aktive Sterbehilfe auf Verlangen des Patienten

5% derjenigen, die um Sterbehilfe gebeten wur­den


Aktive Sterbehilfe allein oder zusammen mit Ärzten - mit oder ohne Verlangen des Patienten

201 Schwestern

349 Patienten

Einstellung lebensverlängernder Maßnahmen ohne ärztliches Wissen auf Verlangen der Patienten:

keine Antibiotika mehr gegeben, Respirator abgeschaltet

4% ~ 38 Schwestern

80 Patienten

2. Studie 1994 - 275 befragte Schwestern

Betreute Patienten: keine Angaben



Einschätzungen der Hintergründe des Sterbeverlangens:

Unbehandelbare Schmerzen .....................................................................

„Todesnähe“ des Patienten ......................................................................

„extrem schlechte Lebensqualität“...........................................................

„individuelle Selbstbestimmung eigenen Sterbens“...................................



36%

24%

27%

39%


Involvierte Pflegekräfte

Anzahl der getöte­ten Patienten

Aktive Sterbehilfe allein, ohne Wissen der Ärzte

12% ~ 33 Schwestern

Keine Angaben

Beteiligung an aktiver Sterbehilfe zusammen mit Ärzten

5% ~ 14 Schwestern

Keine Angaben

Handlung aufgrund eines Teambeschlusses

1% ~ 3 Schwestern

Keine Angaben

Informationen aus: Patiententötungen. Dem Sterben nachgeholfen. Herbert Maisch. Kindler1997, S. 188 ff.

Amerikanische Studie von 1996.

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