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Roberto Rotondo - Dipl.-Psychologe & Krankenpfleger

Veröffentlichungen

Ergänzung zum Beitrag: Wenn Pflegekräfte Patienten töten...

Die Spitze eines Eisbergs - Patiententötungen und Dunkelfeldforschung

Information aus: Patiententötungen. Dem Sterben nachgeholfen. Herbert Maisch. Kindler1997, S. 188 ff.

Tabellarische Darstellung der Ergebnisse einer amerikanische Studie von 1996. 872 Schwestern wurden zu ihrer Beihilfe bzw. Beteiligung an verbotenen Sterbehilfehandlungen befragt.

Amerikanische Studie 1996 - 872 befragte Schwestern


Involvierte Pflegekräfte

Anzahl der getöte­ten Patienten

Betreute Patienten:

kardiologische, chirurgische und internistische Intensivpatienten



Involviert in verbotene Sterbehilfehandlungen

20% ~ 164 Schwestern (überwiegend)


Aktive Sterbehilfe oder Beihilfe zur Sterbehilfe pro Jahr (letzten 12 Monate)

62 von 164 Schwestern


Bei 124 Patienten Durchschnittlich 2 Patienten pro Jahr

Aktive Sterbehilfe oder Beihilfe zur Sterbehilfe im Jahr davor (siehe oben)

8% ~ 64 Schwestern

Nicht bekannt

Beteiligung an Aktiver Sterbehilfe in ein bis drei Fällen

10% ~ 84 Schwestern


Beteiligung an Aktiver Sterbehilfe in mehr als 20 Fällen

1% ~ 7 Schwestern


Sterbehilfe in Kooperation mit Ärzten

13% ~ 108 Schwestern


Sterbehilfe in Kooperation mit Ärzten im Jahr vor der Befragung

108 Schwestern

100 Fällen

Sterbehilfe in Kooperation mit Ärzten insgesamt in ihrer beruflichen Laufbahn

108 Schwestern

517 Fälle

Durchschnittlich 5 Patienten pro Schwester

Sterbehilfe in Kooperation mit Kolleginnen

10 Schwestern

68 mal

Aktive Sterbehilfe allein, ohne Wissen der Ärzte

8% ~ 62 Schwestern

7 Schwestern bei mindestens 140

84 Schwestern bei bis zu 252 Patienten

Konfrontation mit dem Patientenverlangen nach aktiver Sterbehilfe

13%


Konfrontation mit dem Wunsch nach Beihilfe zur Selbsttötung

(es wurde nicht zwischen aktiver Sterbehilfe und Beihilfe z. Selbsttö­tung unterschieden)

ja


Informationen aus: Patiententötungen. Dem Sterben nachgeholfen. Herbert Maisch. Kindler1997, S. 188 ff.

Australische Studien von 1992/93 und 1994.

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