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Krisenintervention verstehe ich als ein "engagiertes Hineinkommen in eine Krise".
Mit dem Wort "Krise" wird häufig eine schwierige, gefährliche Lage oder Zeit, Entscheidungs- bzw. Ausnahmesituation oder ein katastrophales Ereignis umschrieben. In dieser Situation ist die Handlungsfreiheit und Entscheidungsfähigkeit von einzelnen oder Gruppen eingeschränkt - bis hin zum Stillstand. Es kann der Eindruck entstehen, dass "es" nicht mehr weiter geht. Krisen können sich traumatisch auswirken.
Mögliche Auslöser einer Krise können sein:
Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Kennzeichnend ist auf jeden Fall, dass psychologische, physische und/oder emotionale Grenzen (notwendigerweise und/oder zeitweise oder auch nicht) überschritten wurden.
In der ursprünglichen griechischen Bedeutung bezeichnet das Wort "Krise" einen Wendepunkt. Ausgehend von diesem Verständnis einer Krise, ist ein zentrales Anliegen der Krisenintervention eine Krise als einen Wendepunkt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Organisationen zu sehen, an dem neuen Perspektiven gefunden werden können.
Eine zentrale Aufgabe der Krisenintervention ist es, der posttraumatischen Belastungsstörung als Folge des Ereignisses vorzubeugen.
Daher ist es notwendig, direkt nach dem Ereignis und/oder dem Auftreten von Symptomen mit der Krisenintervention zu beginnen.
Wenn Sie nähere Informationen benötigen, dann rufen Sie mich bitte an: Kontakt.
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