Alle Beteiligten sollten Supervision unter einem bestimmten Verständnis gestalten.
Verständnis von Supervision:
Supervisionsvereinbarung:
alle Beteiligten treffen gemeinsam eine Übereinkunft
über Ziele, notwendige Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen der
Supervision. Dies ermöglicht eine Atmosphäre der Offenheit und des
Vertrauens.
Langfristigkeit:
Supervision ist ein langfristig angelegter und
regelmässiger Prozess.
Bereitschaft zur Selbstreflexion:
Die Teilnehmer an diesem Prozess sind bereit die
eigenen persönlichen Möglichkeiten und Einschränkungen kennen zu lernen, zu
offenbaren, zu beurteilen und zu entwickeln.
Selbstverantwortung:
Der Supervisor ist verantwortlich für die Steuerung des Supervisionsprozesses und nicht für die
Ausführung einzelner Ergebnisse oder Arbeitsschritte im Betrieb.
Freiwilligkeit:
Die Entscheidung zur Teilnahme an der Supervision
und auch die Gesprächsinhalte in der Supervision sollten freigestellt
sein.
Verschwiegenheit:
Um einen offenen Austausch zu ermöglichen, benötigt
Supervision einen geschützten Rahmen. Die Verschwiegenheit des Supervisors und der Teilnehmer ist dafür notwendig.