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Roberto Rotondo - Dipl.-Psychologe & Krankenpfleger

Seminare & Fortbildungen

Umgang mit ergreifenden Erlebnissen in der Altenpflege

Zielgruppe: alle interessierten Pflegekräfte

Eine Postraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann als Folge extrem belastender Ereignisse auftreten, wie z.B.

  1. Selbstmorde,
  2. physische Aggression,
  3. Opfer unerwünschter Intimitäten werden,
  4. plötzliche Konfrontation mit dem Tod,
  5. Pflegen müssen, obwohl man erkennt, dass der Patient sehr leidet und es keine Hoffnung auf Gesundung oder Besserung gibt,
  6. Ernster pflegerischer Fehler,
  7. mehrere erschütternde Erlebnisse innerhalb kurzer Zeit.

Institutionell organisierte Nachbespre­chungen nach bela­stenden Ein­sätzen, unterbleiben nicht sel­ten. Da oft nicht einmal monatliche Dienstbesprechungen im Altenheim oder ambulanten Einrichtungen stattfinden, geschweige denn Supervisionen angeboten wer­den, sind die Mitarbei­ter ge­zwungen, allein oder mit Unterstützung der Familie, mit diesen Ereignissen fertig zu werden.

Das Seminar soll dazu beitragen, individuelle Belastungsschwerpunkte und die psychosozialen und psychosomatischen Beanspruchungsfolgen besser erkennen zu können und ge­sundheitlichen Störungen vorzubeugen oder verringern zu helfen. Dazu ist es erforderlich, zwi­schen Streß- bzw. Burnoutsymptomen und denen der PTBS unterscheiden zu können. Das Seminar ist so angelegt, daß einerseits Fakten vermittelt werden und andererseits Raum für Gespräche da sein soll, um über besonders ergreifende Erlebnisse zu berichten.

Aus diesem Grund wird der Schwerpunkte des Seminars sich mit der PTBS befassen, aber sicher je nach Teilnehmerzusammensetzung schwanken.

Seminarkonzept

  1. Posttraumatisches Belastungsstörung
    1. Mögliche Ursachen von Psychtraumata und der Umgang mit dem Trauma
    2. Normale körperliche Reaktionen nach erschütternden Ereignissen
    3. Normale psychische Reaktionen nach erschütternden Ereignissen
    4. Risikofaktoren oder Volnerabilitätsfaktoren
    5. Günstige Einflußfaktoren
    6. Sekundäre Viktimisierung (zum zweiten Mal zum Opfer werden)
    7. Ausbleiben sozialer Unterstützung
  2. Verarbeitung
    1. Was bedeutet Verarbeitung?
    2. Weshalb ist die Konfrontation im Team- bzw. Gruppengespräch notwendig
    3. Verarbeitungsstrategien
  3. Tips zur Selbsthilfe.
    1. Checkliste 1: Was kann man selbst tun?
    2. Checkliste 2: Wann sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden?
    3. Checkliste 3: Ratschläge für das nähere Umfeld
  4. Bildung eines Nachbetreuungsteams
    1. Worauf sollte bei der Bildung eines Nachbetreuungsteams geachtet werden
    2. Was ist ein Kriseninterventionsteam (KIT)?
    3. Wann ein KIT- bzw. Nachbeteuungsteam einschalten?
  5. Supervision als Möglichkeit der professionellen Hilfe

Übersicht der Seminare & Fortbildungen als PDF-Datei (215 KB).
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